Arbeit mit Organisationen & Hochschulen
Ich begleite Organisationen und Hochschulen in Situationen, in denen Veränderungen anstehen – oder in denen nach Projektende, Führungswechseln oder erreichten Zielen die nächste Phase erst entwickelt werden muss.
Meine Arbeit richtet sich an Vorhaben, bei denen es nicht um standardisierte Lösungen geht, sondern um die Entwicklung tragfähiger Möglichkeitsräume aus der jeweiligen Situation heraus.
Arbeitsfelder
Ich arbeite an unterschiedlichen Schnittstellen in Hochschulen und wissensintensiven Organisationen.
Organisationen an Übergängen
Reorganisation nach Führungswechseln oder Projektende. Begleitung von Transformationsprozessen in Situationen, in denen alte Strukturen nicht mehr tragen und neue erst entwickelt werden müssen.
Institutionelle Entwicklungsfragen
Organisationen, die eine Phase erreicht haben – etwa in Diversität, Gleichstellung oder strategischer Positionierung – und nun fragen: Was kommt danach? Wie sieht der nächste Entwicklungsschritt aus?
Verbundprojekte und Cluster
Begleitung komplexer Kooperationsstrukturen mit mehreren Akteuren, unterschiedlichen Mandaten und institutionellen Logiken. Entwicklung tragfähiger Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen.
Strategische Prozesse
Begleitung von Hochschulleitungen, Präsidien und Dekanaten bei strategischen Entscheidungen, Kick-Offs, Visionsarbeit oder der Entwicklung neuer Formate (z.B. Career Services, Reakkreditierungen, Exzellenzinitiativen).
Konflikte und Rollenklärungen
Arbeit an Konflikten zwischen Personen mit unterschiedlichen institutionellen Mandaten. Klärung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten in unklaren Situationen.
Wie ich arbeite
Meine Arbeit ist analytisch, erfahrungsbasiert und projektförmig.
Ich beginne mit der Analyse dessen, was die jeweilige Situation kennzeichnet: Welche Strukturen sind gewachsen? Welche impliziten Logiken wirken? Wo liegen Blockaden, wo Potenziale? Was ist überhaupt möglich?
Daraus entwickeln sich – in der Regel gemeinsam mit den Beteiligten – Handlungsoptionen und Visionen dessen, was entstehen könnte.
Erfahrungsbasiert
Ich kenne beide Seiten.
Ich habe selbst geforscht, gelehrt, Freiberuflichkeit aufgebaut, Ausstellungen und Bücher realisiert, Studiengänge entwickelt, Anträge geschrieben. Und ich habe diese Prozesse begleitet – aus der strukturellen Perspektive.
Das ermöglicht mir, zwischen Praxis und Struktur zu wechseln: Ich verstehe die operative Realität ebenso wie die institutionellen Logiken. Ich weiß, wie es sich anfühlt, in diesen Prozessen zu stehen – und ich kann die Strukturen analysieren, die sie prägen.
Projektförmig
Ich arbeite in zeitlich begrenzten Projekten, mit klaren Zielen und Arbeitspaketen – keine Dauerbegleitung, sondern gezielte Interventionen.
Meine Tätigkeit umfasst:
- Analyse und Klärung von Entscheidungssituationen, Rollenverteilungen, institutionellen Logiken
- Entwicklung von Visionen und Möglichkeitsräumen
- Prozessbegleitung bei Reorganisationen, strategischen Entscheidungen, Transformationsprozessen
- Workshops zu Führung, Organisationsentwicklung, Wissenschaftsmanagement, Resilienz
- Konzeptarbeit für neue Formate, Strukturentwicklung, strategische Vorhaben
- Gutachten und Einschätzungen (z.B. Reakkreditierungen, Antragsbegleitung)
- Arbeit mit Texten als Klärungsinstrument (Visionen, Strategiepapiere, Reflexionsdokumente)
Für wen
Ich arbeite mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissensintensiven Organisationen, die vor Entscheidungen stehen, für die es keine Blaupause gibt.
Viele Vorhaben beginnen an Schwellen: nach Projektende, nach Führungswechseln, nach erreichten Zielen – oder in Situationen, in denen klar ist, dass sich etwas ändern muss, aber noch nicht, was.
Schnittstelle zu Publikationsarbeit
Die Arbeit mit Organisationen steht in engem Zusammenhang mit meiner Begleitung von Publikationsprojekten.
Beide speisen sich aus derselben Quelle: der sorgfältigen Analyse komplexer Zusammenhänge – und der Entwicklung tragfähiger Strukturen aus dieser Analyse heraus.

