Tag 4: Kollateralsport

Zu den wirklich lästigen Begleiterscheinungen als Eltern gehört es, sinnlos am Sportplatz rumzuhängen, während die Kinder Sport treiben. Wenn es ganz schief läuft, bekommt man als Zentrale der Zuständigkeit Aufträge für unentgeltliche Dienstleistungen, die eigentlich anderen Berufsgruppen obliegen: Personentransport, Bäckerei, Wäscherei, Krankenpflege. Die Motivation für diese Aufträge wäre ungleich höher, könnte ich die Zeit nutzen, um selbst Fußball zu spielen.

Wo kein Angebot ist, muss man sich halt eines schaffen. Also war Julian Varnholt so freundlich, 60 Minuten Muskelaufbau für die Beine für mich an den Sportplatzrand zu verlegen.

Einige von Euch fragten auf verschiedenen Wegen, was denn los sei mit dem Knie?

Die Kurzfassung ist so: Im November beim Joggen auf dem Feldweg vom Auto touchiert, auf den Acker gestolpert, Knie verdreht, Quadrizepssehne an-, Innenband und Meniskus gerissen. Ich finde, dafür bin ich wieder ganz guter Dinge.

Dann habe ich mich heute mit dem Thema Ernährung befasst. Ich las viel über Protein. Als ich im Biomarkt auf ein Tütchen Proteinpulver mit Vanillegeschmack zum Einrühren in Mandelmilch aufmerksam wurde, dachte ich, das sei einen Versuch wert. Ist es nicht. Schmeckt furchtbar. Besser Quark mit ausgekratzter Vanille, ein paar Zwetschen aus dem Garten dazu, und der Rest Mandelmilch kommt morgen in den Kaffee.

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