Tag 6: Laufen und Fliegen
Vom Wochenende habe ich gelernt, dass 7km derzeit noch zu viel sind. Also heute ein neuer Versuch: 5km. Ich werde morgen wissen, wie angemessen das war.
Zwei Kleinigkeiten habe ich mich getraut: Die Brückenrampe fast schon runtersprinten, dabei auf Vorderfußlauf achten, damit genug Federung im Bein ist. Zweimal zwischen zwei Apfelbäumen beschleunigen, um das Laufen zu modulieren und die Lunge etwas zu fordern.
Es hat Spaß gemacht, zumal ich in dieser Woche noch mit Testosteron-Playlist laufe, u.a.:
- Billy Talent: Fallen Leaves
- Macklemore: Can’t hold us
- Placebo: Every you every me (ok, das ist eher T3-Mangel als Testosteron :-))
- Lady Gaga: Bad Romance
- Muse: Uprising
- Linkin Park: Numb
- Europe: Ready or not
- zum Ausgehen: Bruce Springsteen: Glory Days
Einen kleinen Zwischenfall gab es auch. An der Kuhwiese flog mir eine Fliege beim Einatmen in den Mund. Ich spürte ihren Flügelschlag an der Rachenwand und kam in der Situation nur auf zwei Lösungen: Fliege raus, dann vermutlich in Begleitung, oder Fliege rein. Ich entschied mich für Fliege rein und schluckte beherzt. Jetzt noch spüre ich die kratzigen Fliegenbeine, -haare, -flügel, -fühler, bah. Notiz an mich selbst: Heute keine spätgotischen Bestiarien mehr betrachten. Heißer Tipp für Euch: die N-Regel. In Nutztiernähe nur Nasenatmung.
Beim BNI-Frühstück heute morgen ergab sich die Gelegenheit, mit Ann Zillmann über ihre vielseitige sportliche Biografie zu sprechen, vielen Dank dafür! Die olympische Disziplin Tennis gehen wir vielleicht gemeinsam an, das wäre schön!

