Tag 7: Weitsprungdidaktik
Heute war wenig Zeit, und ich war seeeeeehr versucht, die Auslastung zur Ausrede weiterzuentwickeln. Aber wenn das einmal einreißt, ist die Sache verloren, nicht wahr? Es werden weitere Tage mit hoher Auslastung kommen. Ich habe heute gelernt, dass die Kunst darin besteht, trotzdem eine minimale tägliche Routine beizubehalten.
Also schlugen wir schon 15 Minuten vor Trainingsbeginn auf dem Platz auf, und statt Kollateralsport kickte ich mich mit dem Kind gemeinsam warm.
An die Weitsprunggrube traue ich mich noch nicht wieder, aber zur Akklimatisation habe ich meine Wartezeit direkt daneben verbracht und nach Weitsprungdidaktik für Schulen im Netz gesucht. Tatsächlich gibt es da Unterrichtsempfehlungen, die in meiner Schulzeit nicht gelehrt wurden. Wenn ich schmerzfrei bin, ergänze ich demnächst das Laufen auf ebenen Strecken um Sprungläufe. Und wenn nicht allzu viele Menschen am Sportplatz rumhängen, zähle ich doch mal 15 schnelle Schritte vom Absprungbrett rückwärts und mache eine Markierung. Vielleicht sind das gute Schritte.
Eine minimale Routine kann darüber hinaus immer in Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bestehen. Auf Insta entdeckte ich Elmina Saksi mit Abläufen, die ich gut integrieren kann. So füllte ich immerhin 25 Minuten mit drei Durchgängen von Squats, Pushups usw. Ein Minimum scheint gefunden.

